Für eine gleichwürdige Begegnung von Menschen in verschiedenen Lebensabschnitten

INFOABENDE für
neue BegleiterInnen

  • 05.10.2017 (Do)
  • 12.10.2017 (Do)
  • 20.10.2017 (Fr)
  • 06.11.2017 (Mo)
  • 12.12.2017 (Di)

siehe Aktuelles

Verein Jung & Alt -
Generationen im Dialog

Sobieskigasse 33/1
A-1090 Wien

+43 (0)1 603 42 68
info@jungundalt.at

Glossar: einige Begriffe definiert

  • Aphasie

    Sprachstörungen durch Schädigung der Sprachregion im Gehirn (z.B. nach einem Schlaganfall)

  • Basale Stimulation

    Für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Demente und Sterbende geeignete Pflegemethode, die versucht, den Bezug zum eigenen Körper und zur Umwelt über gezielte Sinnesreize zu verbessern

  • Demenz

    Oberbegriff für verschiedene degenerative Erkrankungen des Gehirns, die mit fortschreitenden Verlusten von Gedächtnis, Orientierung und Denkfähigkeit einhergehen

  • Empathie

    Mitgefühl, Einfühlungsvermögen

  • Empowerment

    Strategien und Maßnahmen, die geeignet sind, den Grad an Autonomie und Selbstbestimmung im Leben von Menschen zu erhöhen

  • Endogen

    als endogen werden Prozesse bezeichnet, die im Körper selbst und nicht durch äußere Einflüsse entstanden sind

  • Ergometrie

    Messung der körperlichen Leistung unter dosierbarer Belastung, z.B. auf einem Fahrradergometer

  • Ergotherapie

    Therapieformen zur Hebung oder Erhaltung der Lebensqualität und zur Erzielung der größtmöglichen Selbstständigkeit

  • Evaluierung

    Auswertung

  • Frontotemporale Demenz

    Form der Demenz, bei der der Abbau von Nervenzellen zunächst im Stirn-und Schläfenbereich des Gehirns stattfindet; von hier aus werden u.a. Emotionen und Sozialverhalten kontrolliert

  • Gender

    bezeichnet das soziale oder psychologische Geschlecht einer Person im Unterschied zu ihrem biologischen Geschlecht; Gender bezeichnet also alles, was in einer Kultur als typisch für ein bestimmtes Geschlecht angesehen wird (z.B. Kleidung, Beruf ...) und verweist nicht unmittelbar auf körperliche Geschlechtsmerkmale

  • Holistisch

    ganzheitlich

  • Hospiz

    Interdisziplinäre ambulante oder stationäre Behandlung (Schmerztherapie und Symptomkontrolle), Pflege und Begleitung Schwerstkranker und Sterbender

  • Indikation

    Heilanzeige; Grund zur Anwendung einer diagnostischen oder therapeutischen Maßnahme

  • Inkontinenz

    Unfähigkeit, den Abgang von Harn und/oder Stuhl willentlich zu kontrollieren

  • Insuffizienz

    ungenügende Leistung eines Organs oder Organsystems

  • Interventionsstudie

    auch Behandlungsstudie; untersucht, ob eine Behandlungsmethode tatsächlich wirksam ist

  • Kachexie

    extreme Abmagerung

  • Kognitive Fähigkeiten

    Denk- und Gedächtnisleistungen

  • Kombinationstherapie

    Einsatz mehrerer Medikamente bzw. Methoden zur Behandlung einer Gesundheitsstörung

  • Logopädie

    Fachdisziplin, die sich mit Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- oder Hörbeeinträchtigungen beschäftigt

  • Lymphdrainage

    Spezialmassage, fördert die Umverteilung von Gewebsflüssigkeit (Lymphe) und vermindert dadurch schmerzhafte und belastende Schwellungen

  • Mini-Mental-State-Test (MMSE)

    Häufig verwendeter Demenztest

  • Mnestische Störungen

    Gedächtnisstörungen

  • Mobilisation

    Aktivierung von Patienten bei und nach Bettlägerigkeit, Unfall, Operation

  • Morbus Alzheimer

    Demenzform

  • Multimorbidität

    Gleichzeitiges Bestehen von mehreren Krankheiten

  • Neglect-Syndrom

    Halbseitiges Ignorieren des eigenen Körpers auf der gelähmten Seite nach einem Schlaganfall. Oft gleichzeitiges Ignorieren aller Sinneseindrücke, die von dieser Seite kommen

  • Palliativ Care

    Praxis und Theorie einer von verschiedenen Berufsgruppen in einer Versorgungseinrichtung gemeinsam getragenen Behandlung, Pflege, Betreuung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen und ihren Angehörigen. Unabdingbare Voraussetzungen für Palliativ Care sind fachliches Können, Respekt, Einfühlungsvermögen und Zuwendung

  • Palliativmedizinische Geriatrie (Palliative Geriatrie)

    Behandlung, Pflege, Betreuung und Begleitung schwerstkranker und/oder dementer und sterbender alter Menschen und ihrer Angehörigen

  • Patientenverfügung

    schriftliche Vorausverfügung, mit der ein Mensch in bestimmte medizinische Behandlungen einwilligt oder sie ablehnt; sie wird dann wirksam, wenn der Betreffende zum Zeitpunkt der Behandlung nicht einsichts-,urteils-oder äußerungsfähig ist

  • Radikale Patientenorientierung

    ethische Grundhaltung des betreuenden Teams; vollständige Ausrichtung des Denkens, Planens und Handelns auf die Wünsche, Bedürfnisse und Ziele der betreuten Person; setzt bedingungslosen Respekt vor Persönlichkeit

  • Rezidiv

    das Wiederauftreten von Symptomen oder Krankheiten

  • Rollator

    gebräuchliche, mit Rädern versehene Gehhilfe

  • Sachwalter

    gesetzlicher Betreuer; vom Gericht beauftragter und befugter Vertreter bei mangelhafter (fehlender) Geschäftsfähigkeit; Hauptaufgabe: Wahrung der Interessen und Ansprüche des Menschen, den er vertritt

  • Schlaganfall

    plötzlicher Ausfall der Blutversorgung eines Hirnareals durch Gefäßverschluss oder Blutung

  • Supervision

    fachliche Unterstützung von Professionellen und Teams, z. B. zur Verbesserung der Zusammenarbeit oder zur besseren Arbeitsorganisation

  • Validation (nach Naomi Feil)

    es werden drei Aspekte unterschieden: zum einen eine Entwicklungstheorie für das Leben im Alter, zum anderen eine Methode, um mit sehr alten Menschen zu kommunizieren, und drittens eine respektvolle Haltung gegenüber dementen Menschen

  • Vorsorgevollmacht

    Mit einer Vorsorgevollmacht kann eine Person schon vor dem Verlust der Geschäftsfähigkeit, der Einsichts- und Urteilsfähigkeit oder der Äußerungsfähigkeit selbst bestimmen, wer als Bevollmächtigte/Bevollmächtigter für sie entscheiden und sie vertreten kann